Hannes Klug
Viktor und der Wolf
Ab 10 Jahre

Viktor hat auf dem alten Güterbahnhof einen jungen Wolf entdeckt. Ein wildes Raubtier, aber seltsamerweise hat Viktor gar keine Angst, ganz im Gegenteil: Er fühlt sich wohl in der Gegenwart des Wolfes und beobachtet jede seiner Bewegungen. Als der Wolf krank wird, pflegt der Elfjährige den Streuner. Dabei kommen ihm Ronnie und Tom, die beiden Nervensägen aus seiner Klasse, auf die Spur und verraten sein Geheimnis. Am nächsten Tag ist der Wolf verschwunden.

Das Gelände rund um das alte Wärterhäuschen sieht nach einem Großeinsatz aus: Reifenspuren überall. Wahrscheinlich hat Ronnie seinem Vater, einem Polizisten, einen Tipp gegeben. Viktor findet keine Ruhe, bis er weiß, wohin Streuner gebracht worden ist: in den Naturwildpark ganz in der Nähe. Dort ist der Wolf in Quarantäne, für Besucher nicht zugänglich; aber Viktor findet den Weg zu seinem Gehege. Und er lernt Klara kennen, die Tochter von Konrad Paul, dem Tierpfleger. Gemeinsam kümmern sie sich um Streuner, wann immer sie Zeit haben, aber der Wolf wird nicht für immer im Wildpark bleiben können. Viktor findet alles Mögliche über Streuner heraus, und beschließt, ihn auf eigene Faust aus dem Gehege zu befreien. Doch ausgerechnet in dieser Nacht fällt Streuner ihn an.

Eine ziemlich spannende Geschichte, in der es zu einem echten Showdown kommt. Und in der echtes Engagement mit einem guten Ende für alle belohnt wird.

rowohlt rotfuchs
Paperback, 191 Seiten, ca. € 9,99
E-Book, ca. € 9,99

 
DAS IST DRIN
Durchhalten lohnt sich
alles über Wölfe
ein Neuanfang